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„Hat die Arche ausgedient?“

Insel Usedom 1994 (24,6 x 36,2 cm)

Wir kennen die Erzählung über Noah – der auf dem Schiff zu finden ist – und verorten sie in biblische Zeiten und Gefilde. Doch immer wieder, wenn katastrophale Ereignisse, von der Natur oder den Menschen selbst verursacht, über uns herein brechen, kommt die bange Frage auf, ob wir nicht eines Tages wieder so eine Arche brauchen, die uns an einen Ort im Universum bringt, wo noch nicht alles unbewohnbar geworden ist um in die Erkenntnis zu münden, dass die Erde selbst diese Arche ist.

 

“Noah‘s Ark – obsolate?“

Insel Usedom 1994  (9 3/4 x 14 1/4 inch)

We all know the story about Noah – who is to found on the ship – and we put him back in deep bibical history. But whenever we find ourselves in trouble because of man-made or natural desasters, we wonder where to find such a strong ark to bring us to a place in universe, where we still find habitable ground to survive on. And then we come to the conclusion, that the earth itself is this ark.

 

 

 

„Kathedrale der Zerstörung – zerstört“

Peenemünde 1994 (36,1 x 54,0 cm)  

Geradezu göttliche Wunder erwarteten die Weltkrieger von ihren Raketen und erbauten gewaltige kathedralengleiche Fabriken zu deren Erzeugung. Doch der Segen blieb aus und die Maschinerie ging selbst zu Bruch. So sehr wir uns mühen anderen zu schaden, es wird doppelt und dreifach zurückkommen, mühen wir uns daher lieber dem Anderen zu helfen, denn das wird dreißigfach vergolten.

 

“Cathedral of War Damage  – Damaged“

Peenemünde 1994 (14 1/4 x 21 1/4 inch)

The world warriors demanded divine wonders of their missiles and for that they buildt huge factories like cathedrals to construct them. But the blessing failed to appear and the machinery itself colapsed. The more we try to damage someone, the more we receive the result, doubly and triply. Lets make effords to help the other, because this will be repaid thirty times.

 

 

 

„Demokratie heißt Herrschaft des Volkes“

Berlin 1999 (24,4 x 35,9 cm)

Das Foto soll keine etymologische Herleitung des Demokratiebegriffes sein, sondern soll zeigen, dass hier eine geradezu wörtliche Umsetzung dieses Begriffes in Architektur gelungen ist. Das Volk über den Köpfen ihrer politischen Vertreter. Ob auch bei den Parlamentariern angekommen ist, dass sie zum Volk auf- und nicht auf es herabschauen sollten, kann auch dieses Bild nicht beantworten, aber es fragt danach.

 

“Democracy Means Authority of Man “

Berlin 1999  (9 5/8 x 14 1/8 inch)

This picture doesnt want to be an etymological derivation of the term democracy. But it shows, that this term became, in a direct tranformation, a form of architecture: People stand above the heads of their representatives. The question, if the representatives realized that they need to look up to man cant be answered here, but we have to ask.

 

 

 


„Schutzraum und Falle“

London 2002  (25,7 x 37,1 cm)

Wenn ich in der Londoner U-Bahn fahre, erinnere ich mich daran, dass viele Menschen, die hier Schutz suchten, durch einen Wassereinbruch starben, den ein Treffer der Londoner Hauptwasserleitung ausgelöst hatte. Der vermeintlich schützende Tunnel war zur Falle geworden. Schützende Räume sind für mich auch Familien, Schulen und Sportvereine oder auch religiöse Gemeinschaften. Und gerade hier wird der Schutzraum manchmal zur Falle, die Idylle trügt und mahnt zur Wachsamkeit.

 

“Shelter and Trap“

London 2002 (10 1/8 x 14 5/8 inch)

Whenever I use the London tube, I remember, that in World War II many people looking for shelter under ground died because of a damaged water pipeline hidden by a bomb. The place to survive suddenly changed into a hopeless situation. When I talk about shelter, I also mean family, school, clubs or religious groups – even these protected areas might become a threat. The idyllis appearances are deceptive, you should be wary.

 

 

 

„Abgestellt – im Schatten der Geschichte“

Berlin 2010 (25,5 x 37,2 cm)

Diese vier Elemente der einst so undurchdringlichen Berliner Mauer stehen nun selbst dort, wo man einst ihre Gegner einsperrte, im Hof des ehemaligen Stasigefängnisses in Berlin Hohenschönhausen. Ob sie dort zur Strafe stehen, weil sie letztlich versagt haben oder aufgehoben wurden, falls sie nochmals benötigt würden, weiß ich nicht, aber dass sie, wie der Ort wo sie stehen, uns mahnen wachsam zu sein wenn die Demokratie diktatorische Züge annimmt, das weiß ich.

 

“Parked in the Shade of History“

Berlin  2010 (10,0 x 14 5/8 inch)

These four elements of the impenetrable Berliner Wall are now situated in exactly the same place, where the opponents of the GDR gouvernment were jailed before: in the grounds of the secret-police-prison at Berlin Hohenschönhausen. I dont know wether they are placed here as a form of punishment, because they didn‘t work or if they are kept in this place in case they are needed again. Anyway – this place where they are now – is a place to remind us to be on guard if democracy comes close to a dictatorship-like state.

 


„Mensch wohin?“

Trifels 1995 (34,8  x 51,2 cm)

Wir Menschen müssen damit leben, dass wir des Alleinseins genauso bedürfen, wie des Lebens im sozialen Miteinander. Und so fragt das Bild nicht nur jeden einzelnen nach seinem Weg, dessen Ziel wie im Nebelschleier vor ihm liegt, sondern auch die Gemeinschaft, wohin sie sich bewegt. Zugleich fordert es auf, den Abstand zum Nächsten nicht zu groß werden zu lassen, damit wir ihn nicht im Dunst unseres Alltages aus den Augen verlieren.

 

“Man – Where are You Going?“

Trifels 1995 (13 11/16 x 20 1/8 inch)

We human beeings have to resign ourselves to loneliness as well as social cooperation. This picture is not only to ask individually for your way, that destination lies ahead of you in the mist, but also to ask for the trends of society. In the same way it calls on you not to widen the distances between ourselves, because we might lose sight of each other in the mist of daily routine.  

 

 

 

 

„Nur stille werden“

Worms 1990 (25,6 x 38,0 cm)

Scham, Wut, Entsetzen – ich kenne kein Wort in unserer Sprache, mit welchem ich meine Gefühle, die ich habe, wenn ich daran denke, was wir dem Jüdischen Volk angetan haben, äußern könnte – so bleibt mir nur die Stille meines Bildes an diesem stillen Ort, der gemahnt – schweig aber gedenke.

 

“Keep Silent?“

Worms 1990 (10 1/16 x 14 15/16 inch)

Shame, rage, horror. In my language there is no expression to describe my emotions about what we did to the Jews before – and so I‘ve only got silence in my picture at this silent place to tell me: keep silent, but remember!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Dem Sturm widerstehen“

Dudenhofen in der Pfalz 1989 (24,1 x 35,7 cm)

Ein fünfzig Jahre alter Baum wird bei einem Sturm entwurzelt und fällt am über einhundert Jahre alten Wegekreuz ganz knapp vorbei. Nachdem das halbe Dorf verwüstet ist, pilgern die Bewohner zu dem unversehrten Kreuz und sehen es plötzlich mit anderen Augen, von Wunder und Glauben hört man sie sprechen. Wer das Kreuz bewahrt hat bleibt verborgen, aber wie wichtig es ist an etwas Gutes fest zu glauben um den Lebensstürmen zu widerstehen, das tritt deutlich hervor.

 

“Against the storm“

Dudenhofen in der Pfalz 1989 (9 1/2 x 14 1/16 inch)

A fifty-year-old tree was uprootet by a great storm and turned over – very next to a hundred-year-old wayside cross. Half of the village was desolated, and more and more inhabitants made a pilgrimage to the safe cross. Suddenly the cross became a symbol of hope, miracle and religious faith. We dont know, who saved the cross, but we see that its important to believe in good to resist in daily life.

 

 


„Allein sein ist nicht gut“

Völklingen 1994 (24,4 x 36,2 cm)

Das Bild bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterung, wenn da nicht dieses undefinierte dritte Element im Hintergrund die Idylle trüben und der harmonischen Zweisamkeit auflauern würde. Wenn sich zwei gefunden haben sollen sie füreinander da sein – aber auch wissen, dass immer Neider im Verborgenen existieren, die dem Glück ein jähes Ende bereiten können.

 

”Loneliness is not good”

Völklingen 1994 (9 5/8 x 14 1/4 inch)

In fact this picture doesn‘t need any legend, if there wasn‘t this third element in the background, that clouds the idyll and the harmony of the two lovers. If man has found each other, they have to exist for each other, but they must know, that there is always someone in the dark, who is jealous of them, and who can stop happiness.

 

 

 

 

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